Ein neues Unternehmen für künstliche Intelligenz, Humans&, hat schnell eine Startfinanzierung in Höhe von 480 Millionen US-Dollar eingeworben, was einem Wert von 4,48 Milliarden US-Dollar entspricht. Diese beträchtliche Investition spiegelt die aktuelle Begeisterung für KI-Startups wider, die von Talenten gegründet werden, die aus großen Labors wie Anthropic, Google und xAI stammen. Die Kernphilosophie des Unternehmens konzentriert sich auf die Entwicklung von KI, die die menschlichen Fähigkeiten erweitert, anstatt sie zu ersetzen – ein wachsender Trend, da die Besorgnis über die Verdrängung von KI zunimmt.
Der Aufstieg abtrünniger KI-Startups
Die Finanzierungsrunde von Humans ist die jüngste in einer Reihe von Mega-Deals für Unternehmen, die von Forschern gegründet wurden, die zuvor an führenden KI-Modellen gearbeitet haben. Zu den Gründern gehören Andi Peng (ehemals Anthropic, arbeitete an Claude-Modellen), Georges Harik (ein früher Google-Mitarbeiter, der maßgeblich an Werbesystemen beteiligt war) und Forscher von xAI (Grok-Chatbot) und Stanford. Dieses Muster deutet darauf hin, dass Anleger stark auf bewährtes Fachwissen setzen und nicht nur auf neuartige Ideen.
Zum 20-köpfigen Team des Unternehmens gehören auch Personen mit einem Hintergrund bei OpenAI, Meta, AI2 und MIT, was seine Glaubwürdigkeit weiter stärkt. Ihre erklärte Mission besteht darin, KI zu schaffen, die eine bessere menschliche Zusammenarbeit ermöglicht, ähnlich einer KI-gestützten Messaging-App, die aus Benutzerinteraktionen lernen kann.
Warum das wichtig ist: KI-Talente nutzen
Die massive Finanzierung unterstreicht eine wichtige Dynamik in der KI-Branche: Talent ist heute genauso wertvoll wie Kapital. Investoren sind sich bewusst, dass die Menschen, die die fortschrittlichsten KI-Systeme von heute entwickelt haben, den Schlüssel zu zukünftigen Innovationen innehaben. Die Strategie von Humans, Forschung und Produktentwicklung zu integrieren – mit Schwerpunkt auf langfristiger Stärkung des Lernens, des Gedächtnisses und des Benutzerverständnisses – ist darauf ausgelegt, von dieser Nachfrage zu profitieren.
Die runde Größe ist zwar groß, aber nicht isoliert. Andere KI-Startups wie Thinking Machines Lab (Startkapital: 2 Milliarden US-Dollar) und Unconventional AI (Startkapital: 475 Millionen US-Dollar) haben sich im vergangenen Jahr ebenfalls übergroße Mittel gesichert. Der Abgang von Schlüsselpersonen aus dem Thinking Machines Lab dient jedoch als warnendes Beispiel: Kapital und Stammbaum allein garantieren keinen Erfolg.
Die Zukunft der Mensch-KI-Zusammenarbeit
Humans& zielt darauf ab, KI zu schaffen, die als Bindegewebe für Organisationen und Gemeinschaften fungiert. Der Fokus des Unternehmens auf die Art und Weise, wie KI-Modelle trainiert werden und wie Menschen mit ihnen interagieren, deutet auf den Wunsch hin, über die einfache Automatisierung hinaus zu einer differenzierteren Form der Zusammenarbeit zu gelangen. Die langfristige Realisierbarkeit dieses Ansatzes bleibt abzuwarten, aber die anfängliche Investition signalisiert starkes Vertrauen in die Fähigkeit von Humans, seine Vision zu verwirklichen.
Der Kapitalzufluss in diese KI-Startups wird wahrscheinlich die Entwicklung in Bereichen wie Multi-Agent Reinforcement Learning und benutzerzentriertes Design beschleunigen. Dieser Wettbewerb könnte zu schnelleren Innovationen führen, wirft aber auch Fragen zur Nachhaltigkeit auf und ob diese hohen Bewertungen letztendlich gerechtfertigt sein werden.






























