Der finnische Mobiltelefonhersteller HMD hat gerade sein erstes indisches Smartphone auf den Markt gebracht, das Vibe 2 5G. Es ist mit Indus vorinstalliert, einem Chatbot, der vom indischen KI-Startup Sarvam entwickelt wurde.
Sie gaben diese Partnerschaft bereits im Februar bekannt, genau dort in Neu-Delhi während des India AI Summit. Jetzt ist es real.
Indus basiert auf einem riesigen Modell mit 105 Milliarden Parametern, die lokal trainiert werden. Diese Größe ist wichtig. Es ermöglicht hier etwas Seltenes: flüssiges Code-Switching mitten im Satz. Sie können von Hindi auf Englisch springen, ohne dass die KI den Faden verliert. Es versteht den Kontext.
Irgendwie.
Natürlich gibt es Grenzen. Die App benötigt Internet, daher keine Offline-Nutzung. Außerdem gibt es auf dem Telefon keine spezielle Taste oder Verknüpfung zum sofortigen Aufrufen des Assistenten. Du musst es jagen. Dennoch sagt Ravi Kunwar, der die APAC-Region von HMD leitet, dass Barrierefreiheit die erste Phase sei.
„Im Moment wollen wir durch das Vorladen der App zugänglicher sein“, sagte er gegenüber TechCrunch.
Nehmen Sie es in die Hand und sorgen Sie dafür, dass sie bleiben. Das ist die Logik.
Beim Vibe 2 handelt es sich nicht um Premium-Hardware. Es ist ein erschwingliches Mittelklassegerät und kostet 10.990 ₹ (114 $). Es verfügt über einen ordentlichen 6.000-mAh-Akku. Als nächstes plant HMD, Sarvam AI in seine gesamte Vibe-Smartphone-Reihe zu integrieren. Dann Feature-Telefone.
Und dieser Feature-Phone-Winkel? Hier liegt wahrscheinlich der eigentliche Hebel.
Hier ist die harte Wahrheit über die Präsenz von HMD: Im Jahr 2024 hielten sie etwa 4 % des indischen Feature-Phone-Marktes. Ihr Smartphone-Anteil? Nicht existent. Sie rangieren nicht einmal unter den Top 15.
Indus selbst ist immer noch dabei, Fuß zu fassen. Fast drei Monate nach der Veröffentlichung zeigen die Daten von Appfigures knapp 293.00 Downloads in Indien auf allen Plattformen. Vergleichen Sie das mit ChatGPT, das fast 44 Millionen Downloads hat. Die Kluft ist atemberaubend.
Aber vielleicht erzählen die Downloads nicht die ganze Geschichte.
Englischsprachige KI-Tools haben Schwierigkeiten, die breitere indische Bevölkerung zu erreichen. Die Bündelung eines muttersprachlichen Assistenten auf billiger, robuster Hardware reduziert den Lärm. Es erzwingt einen Versuch. Es trifft Menschen dort, wo sie bereits sind.
Wird dies die Landschaft verändern? Vielleicht nicht heute.
Es handelt sich um eine der direktesten Vertriebsmöglichkeiten, die in einem fragmentierten Markt möglich sind. Sehenswert.






























