Die 1920er Jahre markierten den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm, aber die Technologie dahinter war nicht so einfach wie das Hinzufügen eines Mikrofons zu einer Kamera. Phonofilm war das System, das synchronisierten Ton für Kinofilme ermöglichte. Es funktionierte, indem der Soundtrack fotografisch direkt auf dem Film selbst aufgezeichnet wurde.
Der grundlegende Mechanismus der optischen Tonaufzeichnung
Hier ist das Kernproblem, das Phonofilm gelöst hat: Wie hält man Audio und Video synchron, wenn es sich um physisch getrennte Dinge handelt? Die Antwort war, sie zu einem zu machen.
Zur Belichtung des Filmmaterials wurde ein durch Schallwellen modulierter Lichtstrahl verwendet. Stellen Sie es sich wie ein variables Lichtventil vor. Wenn die Schallwellen auf ein Mikrofon oder einen Wandler treffen, verändern sie die Intensität dieses Lichtstrahls. Dieses Licht brannte dann ein bestimmtes Muster auf den Filmstreifen neben den Bilderrahmen.
Das war kein Magnetband. Es war kein digitales Audio. Es war ein physisches Klangbild.
Wie die Projektion den Ton wiedergab
Die Wiedergabe dieses Tons erforderte eine spezielle Einrichtung am Projektor. Man konnte sich den Film nicht einfach ansehen; man musste es noch einmal bei Licht lesen.
Während der Projektion wurde ein gleichmäßiger Lichtstrahl durch die Tonspur des Films gelenkt. Während sich der Film bewegte, modulierte die unterschiedliche Opazität der aufgezeichneten Tonspur diesen Lichtstrahl. Eine Fotozelle fing dann das Licht auf der anderen Seite ein.
Die Fotozelle wandelte die schwankende Lichtintensität in ein elektrisches Signal um. Da das Signal schwach war, wurde es elektronisch verstärkt. Das verstärkte Signal trieb dann die Lautsprecher an und erzeugte den Ton, den Sie beim Betrachten des Bildes hörten.
„Der Ton wurde während der Projektion reproduziert, indem ein Lichtstrahl durch die Tonspur auf eine Fotozelle gerichtet wurde, deren Reaktion elektronisch verstärkt wurde.“
Warum das für den Kinoalltag wichtig war
Für das Publikum in den 1920er Jahren bedeutete dies das Ende der Ära, in der Soundeffekte und Musik aus getrennten, oft nicht synchronen Quellen im Theater kamen. Die Synchronisation war dem Medium eigen. Da die Tonspur physisch mit dem Film verbunden war, konnte der Ton nicht von den Lippenbewegungen auf der Leinwand abweichen, wie es bei frühen unabhängigen Tonsystemen oft der Fall war.
Diese Technologie legte den Grundstein für den Ton-auf-Film-Standard, der im Kino jahrzehntelang Bestand hatte. Es war nicht die einzige Methode; Es gab magnetische Schall- und andere optische Systeme, aber Phonofilm war ein entscheidendes frühes System, das bewies, dass optische Synchronisation für die Massenverbreitung praktisch und zuverlässig war.
Das System beruhte auf präziser Mechanik. Wenn sich die Filmgeschwindigkeit auch nur geringfügig änderte, würde sich die Tonhöhe ändern. Aus diesem Grund mussten Projektoren eine strikte, konstante Rotationsgeschwindigkeit einhalten. Es war ein fragiles System, aber es funktionierte gut genug, um die Art und Weise, wie Filme produziert und konsumiert wurden, für immer zu verändern.




























